Gasanbieter in Hamburg

Insgesamt gibt es in Deutschland um die 700 Erdgas-Anbieter. Darunter gibt es aber nur einige wenige Gasversorger, die ihr Gas auch bundesweit anbieten können.

Im Großraum Hamburg stehen derzeit folgende Gasanbieter den Privathaushalten zu Verfügung:

  • E.on Hanse
  • E wie Einfach
  • Nuon
  • Lichtblick
  • Stadtwerke Barmstedt
  • Stadtwerken Wedel
  • Stadtwerke Stade
  • GAG
  • Vattenfall Hamburg

Gaspreiserhöhungen

Die drastischen Gaspreiserhöhungen der vergangenen Monate haben einige Verbraucher dazu veranlasst, zu einem günstigeren Erdgasanbieter zu wechseln. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft heraus fand, haben seit der Liberalisierung im Jahre 1998 ein Fünftel der deutschen Gasbezieher einen Gasanbieterwechsel bzw. einen Tarifwechsel vorgenommen.
Allein im Januar diesen Jahres verdoppelte sich die Zahl der Gaskunden, die einen neuen Tarif oder Anbieter wechselten. Aktuell liegt der Prozentsatz bereitwilliger „Gaswechsler“ bei 21 Prozent.

Gaspreiserhöhungen bei E.on Hanse

Bereits im Frühjahr kam es zu einer Sammeklage des Landgerichts Hamburg gegen die Gaspreiserhöhung des Gasanbieters E.on Hanse. Seit Oktober 2004 hatte das Gasunternehmen seine Tarife in mehreren Schritten erhöht. Den Tarif Klassik Gas Region 1 gab es im September 2004 noch für umgerechnet 3,260 Cent netto pro Kilowattstunde, während er aktuell bei 4,874 Cent liegt. Dies entspricht einer Preissteigerung von 50 Prozent.
Für August 2008 ist eine weitere Steigerung von 17 Prozent angekündigt worden.

 

Kunden sollen Preissteigerung nicht hinnehmen

Die Hamburger Verbraucherzentrale rief bereits dazu auf, die Preissteigerung nicht hinzunehmen und Widerspruch einzulegen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale sie diese Erhöhung verfassungswidrig und das Argument der gestiegenen Beschaffungskosten nicht haltbar. Diese würden nur zu 28 Prozent in die Gesamtkosten einfließen.
Da der Versorger E.on.Hanse lässt jedoch nach wie vor keine Einblicke in seine Akten zu. Es liegt nahe, dass angesichts der hohen Gewinne, die das Unternehmen zu verzeichnen hat, spricht also viel dafür, dass die Begründung der Gaskostensteigerungen nicht stichhaltig sind.